Forschungsprojekt

Das Projekt verfolgt einen völlig neuen Ansatz zur Herstellung von kristallinem Silizium, z.B für Solarzellen.

Darum geht es

Frau Dr. Ingrid Schall, hat mit ihrer Idee Crystalline Silicon from Glass (CSS) eine neue Grundlage in der Photovoltaik geschaffen, die nicht nur einfach und umweltfreundlich ist, sondern auch extrem wenig Energie benötigt. Voraussichtlich werden die Zellen erheblich preisgünstiger sein als heute. Damit werden sie das Potential haben, den Solarzellen Markt in Deutschland deutlich zu beleben.

Hintergrund und Erkenntnisse

Videoclip: Innovationsnetzwerk Niedersachsen


Ein aluminothermischer Reduktionsprozess kommt zur Anwendung:

 

4 Al  +  3 SiO2  → 3 Si  +  2 Al2O3

 

Die Grundbestandteile sind Fensterglas und Aluminium, ein effektiverer Prozess ist kaum vorstellbar. Zwei schon absolvierte Studien, gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU AZ 32945_01 /_02), zeigen die Machbarkeit und die elektronische Eignung des synthetisierten Siliziums mit erstaunlich guten Ergebnissen. Das neue Verfahren ist international angemeldet:

 

PCT/EP2017/072642 WO/2018/050565

Wie es dazu kam

Initialisiert wurde das Verfahren durch Forschungsarbeiten mit ersten Syntheseproben im Labor unserer Firma. Testmessungen am Helmholtzzentrum Berlin ergaben Hinweise auf Kristallinität des synthetisierten Siliziumlayers.

 

Mit der Förderleitlinie der deutschen Bundesstiftung Umwelt über Erforschung, Entwicklung und Nutzung neuer umweltgerechter Technologien wurde uns in Kooperation mit einer spezialisierten Hochschul- oder Forschungseinrichtung eine Förderung zur Untersuchung der Machbarkeit in Aussicht gestellt.

Zur Beurteilung der Erfindungsneuheit hatten wir Kontakt mit dem Erfinderzentrum Norddeutschland (EZN) aufgenommen. Das EZN unterstützte uns bei der Patent-Recherche und stellte den Kontakt zum Institut für Halbleitertechnik (IHT) der Technischen Universität Braunschweig her.

Mit dabei

Kooperationspartner ist das Institut für Halbleitertechnik der TU Braunschweig. Weiterhin wird das Projekt signifikant unterstützt von der Uni Halle.


2017

7th International Workshop on Crystal Growth Technology, Potsdam (near Berlin), Germany, July 2-6

Unser Beitrag:

2015

Die Idee konnte bereits durch eigene Versuchsreihen erfolgreich dargestellt werden: Die chemische Synthese einer kristallinen Halbleiter-Dünnschicht auf Trägermaterial. In einer Machbarkeitsstudie soll geklärt werden, ob

das nachhaltige   Verfahren  eine  aussichtsreiche Entwicklung für die Solarzellenproduktion einleiten kann. Involviert sind Forschungs-einrichtungen aus der Halbleitertechnik und Festkörperchemie.

in Zusammenarbeit mit


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